Das nächste Trauercafé findet statt:

Am Sonntag, 28.08.2016      von 15.00 – 17.00 Uhr 

 Im „Corneliushaus“, Kirschbaumstraße 26, 42489 Wülfrath

Alle Menschen, die einen lieben Angehörigen verloren haben oder auch aus anderen Gründen trauern, sind herzlich eingeladen, bei einer Tasse Kaffee mit anderen Betroffenen zu reden, sich auszutauschen und zu spüren, das sie mit ihren Gefühlen angenommen werden und nicht alleine sind. Ausgebildete TrauerbegleiterInnen der Hospizgruppe stehen ihnen zur Seite.

(siehe auch Trauerarbeit)

Im August 2016 neuer Befähigungskurs für Ehrenamtliche in der Hospizarbeit

Viele Menschen benötigen Hilfe und Unterstützung, um auch ihre letzte Lebensphase in der vertrauten Umgebung zu Hause oder im Altenheim verbringen zu können. 

Die Hospizgruppe Wülfrath e.V. bietet im August 2016 einen Kurs für interessierte Frauen und Männer an, die sich für die Begleitung schwersterkrankter und sterbender Menschen schulen und engagieren möchten und gegebenenfalls unseren Verein bei dieser wertvollen Arbeit unterstützen wollen.

Diese Schulung beinhaltet zunächst einmal die behutsame, eigene Auseinandersetzung mit den Themen Sterben und Tod, mit eigenen Erfahrungen. Auch die Frage nach der Motivation, eine solche Arbeit zu tun, wird gemeinsam betrachtet.

Zudem werden Themen unterrichtet und besprochen, die im Umgang mit Sterbenden und ihren Angehörigen wichtig sind und den zukünftig ehrenamtlich Tätigen ein stabiles Gerüst bilden, den Herausforderungen dieser Tätigkeit zu begegnen.

Durch dieses ganze Themenpaket zieht sich die verbale und nonverbale Kommunikation wie ein roter Faden. Dazu werden noch spannende Themen besprochen, wie: Spiritualität, Nähe und Distanz, System Familie, ethische Fragestellungen, Rituale, Palliativmedizin, Begleitung demenziell erkrankter Sterbender, Hilfreiche Handreichungen in der Begleitung, Selbstpflege, um hier nur einige zu nennen.

Auch die Begleitung von trauernden Menschen wird in Wülfrath angeboten. Es gibt ein Trauercafe, das regelmäßig stattfindet und wir bieten für trauernde Einzelgespräche mit ausgebildeten TrauerbegleiterInnen an. Für diese Arbeit benötigen wir immer neue Kräfte.

Die wertvolle Arbeit wird gestützt durch Supervisionen und Gruppenabende, regelmäßig werden Fortbildungsangebote gemacht. Die Koordinatorin ist Ansprechpartnerin bei allen entstehenden Fragen und Unsicherheiten.

Diese Schulung erstreckt sich etwa über ein halbes Jahr, (derzeit steht terminlich noch nicht fest, wann die Schulung beginnen wird). Fall wir ihr Interesse geweckt haben sollten, würden wir uns freuen, wenn sie sich bei der Koordinatorin der Hospizgruppe Wülfrath e.V., Frau Beate Krüger, melden würden. Sie ist erreichbar unter Tel.: 02058/18390, oder unter der Handynummer: 01758586354.

Da die Größe der Ausbildungsgruppe begrenzt ist, bitten wir um möglichst kurzfristige Rückmeldung.

Besuch des Bergischen Krematoriums

BK   Auf Wunsch einiger ehrenamtlicher MitarbeiterInnen besuchte die Hospizgruppe mit 13 Personen das Bergische Krematorium in Wuppertal- Vohwinkel. Herr Olaf Schilling führte uns durch diese Anlage, die bei einigen zunächst ein mulmiges Gefühl auslöste. Herr Schilling hatte eine gewinnende Art und verstand es in seinem Erzählen die notwendige Nüchternheit bei einer solchen Tätigkeit mit der ebenso notwendigen Pietät zu kombinieren, sodas wir eine interessante und nachdenklich stimmende Zeit hatten. Sehr beeindruckt von dem aufwändigen Organisationsapperat und der Arbeit dort fuhren wir zurück nach Wülfrath.

Wanderung zur Düsselquelle

mit Herrn Stachelhausmit B. Krüger

Eine kleine Gruppe ehrenamtlicher MitarbeiterInnen der Hospizgruppe Wülfrath e.V.und die Koordinatorin wanderten am 21.5.2016 von Wülfrath aus zur Düsselquelle. Es ging über den Flehenberg auf der Höhe hinab nach Koxhof, weiter Richtung Gut Bölkum und bis zur Asbrucher Straße, Düsselquelle. Nach kurzer Rast ging es zurück, am Diakonissenfriedhof vorbei zur Kirche in Aprath. Dort erwartete uns Superintendent Jürgen Buchholz, der uns schließlich bei Kaffee und Kuchen im Haus Otto- Ohl die geschichtlichen Hintergründe der Entstehung der Bergischen Diakonie Aprath näherbrachte. Der kleine Hund begleitete uns bei der Wanderung.                                                     mit H. Buchholz       Hundi                                                                                                                                 .

Kalenderspende der Schwanen- und Altstadt- Apotheke

DSC02639 Am 5.4.2016 überreichte Herr Golz, Inhaber der beiden Apotheken in Wülfrath, der Hospizgruppe eine großzügige Spende von 410 Euro, die er durch den Spendenaufruf bei der Kalenderabgabe um den Jahreswechsel eingenommen hatte. Immer wieder ist die Hospizgruppe froh, das die wertvolle Arbeit durch solche Aktionen unterstützt wird. Wir sagen herzlich Dankeschön!

Besuch des Bergischen Kinder- und Jugendhospizes Burgholz

Kinder- und Jugendhospiz Burgholz2

Am 16.3.2016 besuchten die Ehrenamtlichen und die Koordinatorin der Hospizgruppe Wülfrath das Bergische Kinder und Jugendhospiz Burgholz in Wuppertal.
Frau Merle Fells, die Einrichtungsleitung, führte uns durch das Haus.
Sie erzählte anschaulich über die wertvolle Arbeit in diesem Haus, das 10 Zimmer hat und in dem Kinder und Jugendliche/ junge Erwachsene bis zu einem Alter von 27 Jahren, die an einer lebensverkürzenden Krankheit leiden, aufgenommen, liebevoll gepflegt und betreut werden und in den meisten Fällen auch versterben.
Vor dem Umbau und der Eröffnung im vorigen Jahr, war dort ein Kinderheim beheimatet.
Wunderschön im Wald gelegen und von einem Naturschutzgebiet umgeben, lädt das freundliche, offene Haus Besucher ein, einzutreten und sich auf die besondere Atmosphäre einzulassen.
Es gab viele Räume zu sehen, in denen zum Wohl der erkrankten Kinder und Jugendlichen und deren Geschwister und Eltern, vielfältige Beschäftigungs-, Bewegungs- und Entspannungsmöglichkeiten angeboten werden.
Da gibt es u.a. den Raum mit einer Klang- Wiege und vielen anderen Musikinstrumenten, einen anderen mit einem großen whirlpool für die ganze Familie, ein Turn- und Bewegungsraum mit vielen Geräten, einen sogenannten Snoozel- Raum mit Licht, Musik, Wasserbett zur Stimulierung der Sinne, um nur einige Angebote des Hauses zu nennen.
Beschäftigt sind, neben Gesundheits- und Krankenpflegekräften auch pädagogische Kräfte, die für die Betreuung der Kinder/ Jugendlichen/ Familien zuständig sind.
Die Familien können sich mit ihren erkrankten Kindern/ Jugendlichen und Geschwistern in dem Haus aufhalten und auch dort übernachten.
Nachhaltig beeindruckt hat die kompetente,offene, lockere und lebensbejahende Art Merle Fells´.
Trotz ihrer Schilderungen über die Arbeit mit Kindern allen Alters, die zum Teil sehr berührend waren, hat man das Gefühl, dass das „Leben in diesem Haus zuhause ist und der Tod ab und zu mal dazukommt“ (Fr. Fells). Es wird nichts verdrängt, alles darf sein, auch alle Gefühle. Es wird geweint, getrauert, gelacht und gelebt.
Besonders eindrücklich ist auch der Abschiedsbereich, der aus vielen Räumen besteht, in dem man auf unterschiedliche Weise dem Thema Abschied begegnen kann.
Da ist der Raum der Stille, für Gebete und Innehalten, ein zweiter Raum für Gespräche und andere Abschiedsrituale, dann schließlich der Aufbahrungsraum mit einem separaten Vorraum, für das Ende dieses langen, beschwerlichen Weges.
Alle Räume sind schlicht aber künstlerisch ansprechend gestaltet.
Tief beeindruckt und bewegt fuhren wir nach dieser Führung nach Hause.
Wir wünschen dem ganzen Team weiterhin viel Energie für ihre tolle Arbeit!

 

 

Bestattungsunternehmen Pütz- Roth

 

Im Juli 2015 unternahm die Hospizgruppe einen Ausflug zum Bestattungsunternehmen Pütz- Roth in Bergisch- Gladbach. In ansprechenden Räumlichkeiten und einer sehr schönen Umgebung werden Trauernde individuell beraten und betreut, um alle Wünsche zum Thema Aufbahrung, Bestattung ihres Zugehörigen ganz persönlich zu gestalten. Es gibt dort viel Raum für Creativität und ganz persönliche Vorstellungen. In den „Gärten der Bestattung“ ist es möglich, am Fuße eines Baumes bestattet zu werden. Zudem lädt die Trauerakademie ein, Angebote zu nutzen um das Erlebte zu begreifen und irgendwann zu verarbeiten. Jeder kann dieses Bestattungsunternehmen besuchen und sich über die Angebote informieren. Auf einem „Pfad der Sehnsucht“, der unterhalb des Gebäudes verläuft, kann man sich inspirieren lassen, sich mit Erfahrungen und Erinnerungen  beschäftigen.

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Alles in allem war es ein sehr eindrucksvoller Tag.