Hervorgehobener Beitrag

Trauercafé

ACHTUNG!! Auch im Juni findet aufgrund der aktuellen Corona- Pandemie kein Trauercafé statt, wir halten Sie auf dem Laufenden.

Unser nächstes Trauercafé findet statt am               von 15:00 bis 17:00 Uhr und weiterhin jeden  4. Sonntag im Monat im „Corneliushaus“ der Pfarrei St. Maximin , Kirschbaumstraße 26, 42489 Wülfrath.

Sie haben einen  lieben Menschen verloren und die Lücke ist noch so groß. Die Erinnerung an die gemeinsame Zeit, an das Abschiednehmen ist noch so nah, so neu, so gegenwärtig und so schwer auszuhalten.

Trauer ist eine normale Reaktion auf einen Verlust. Diese Reaktion beginnt nicht erst, wenn ein geliebter Mensch verstirbt, sondern bereits mit der Feststellung einer schweren und nicht heilbaren Erkrankung. Darum bieten wir Begleitung für schwersterkrankte Menschen, Angehörige und Freunde bereits dann an, wenn alle lernen müssen, mit einer solchen Diagnose umzugehen und zu leben.

Trauernde erleben eine psychische und physische Veränderung. Gefühle wie Verlassensein, Leere, aber auch Schuld, Wut und Zorn kommen auf. Körperliche Symptome wie Schlaf- und Appetitlosigkeit, fehlende Antriebskraft, sowie Probleme mit dem Kreislauf können entstehen.

Häufig empfindet der trauende Mensch ein Gefühlschaos und die Fragen „Wie soll ich damit umgehen?“ oder „Was mache ich jetzt?“ sind einfach nicht zu beantworten.

Unser Angebot, das Trauercafé, möchte diese Frage aufgreifen und Trauernden dabei helfen, eine Brücke zu bauen zwischen Verlust, Trauer, Abschied und Neubeginn. Wir können den Verlust für sie nicht weniger schmerzhaft machen, aber wir können Menschen in ähnlicher Situation zusammenbringen, da sein, zuhören und dabei helfen, einen Umgang mit der Trauer zu finden.

Gut ausgebildete, ehrenamtliche TrauerbegleiterInnen der Hospizgruppe Wülfrath e.V. stehen den trauernden Gästen zur Seite. Alle Menschen mit Verlusterfahrung, ob Mann oder Frau, jung oder alt, sind herzlich eingeladen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kosten entstehen keine.

Patientenverfügung

Beratung zu Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung

Neben den Beratungen für Erkrankte/ Angehörige, den Sterbebegleitungen und der Trauerarbeit führt die Hospizgruppe Wülfrath auch Beratung zu Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung durch.

Seit Beginn diesen Jahres bieten wir eine solche Beratung, nach Terminvereinbarung, 2x wöchentlich, (dienstags, 16:00Uhr und donnerstags, 12.00Uhr) im Büro der Hospizgruppe Wülfrath e.V., Goethestraße 65, an.

ACHTUNG, GANZ AKTUELL:

In diesen Zeiten der Corona- Pandemie stellen sich viele Bürgerinnen und Bürger die Frage, ob ihre Patientenverfügung ausreicht, wenn in einer Notsituation die Frage aufkommt, ob eine invasive Beatmung durchgeführt werden soll, oder nicht. Die Hospizgruppe Wülfrath e.V. hält hierfür eine Zusatz- Notfallverfügung vor, mit der die Eintragungen in der Patientenverfügung ergänzt werden können. Falls sie Interesse haben, sich beraten zu lassen und/oder mit dieser Zusatz- Verfügung ergänzend abzusichern, melden sie sich gerne für eine Beratung unter der unten angeführtenTelefonnummer.

Falls sie einen Termin wünschen, kontaktieren sie uns unter der Telefonnummer: 02058/ 8987950 

Stand auf dem Herzog- Wilhelm- Markt

Hospizgruppe auf dem HWMDie engagierten Ehrenamtlichen der Gruppe boten einen köstlichen Punsch, selbstgebackene Plätzchen und Stuten, Sterne, handgefertigte Postkarten, jede Menge selbstgestricke Strümpfe, Marmeladen, Ingwerlikör, etc. an und kamen mit vielen Menschen in Kontakt und ins Gespräch, die sich für die Hospizarbeit in Wülfrath interessierten. In dem geschützten Turmstübchen spürte man eine fröhliche, herzoffene Stimmung, die zum guten Gelingen des Nachmittags beitrug. Herzlichen Dank an alle engagierten Mitarbeiterinnen und auch ein großes Dankeschön an die vielen Spender! Durch ihren Obulus unterstützen sie unsere Arbeit und machen diese erst möglich.

Vereinsgründung

An alle Freunde und Förderer der Hospizgruppe Wülfrath

Wülfrath, im Oktober 2010

Liebe Freunde!

Seit sieben Jahren leben wir den Hospizgedanken in unserer Stadt! In drei Befähigungsseminaren haben wir 24 Mitarbeiter  und Mitarbeiterinnen gewinnen können, die zu einer wunderbaren Gemeinschaft zusammengewachsen sind.
In vielen Sterbebegleitungen konnten wir den Kranken und ihren Angehörigen bis zuletzt zur Seite stehen, konnten da sein, zuhören, helfen und trösten.
In dieser Zeit haben uns zahlreiche Wülfrather Bürger ihre Wertschätzung gezeigt, haben uns tatkräftig unterstützt, z.B. bei unseren Aktionen in der Fußgängerzone, oder durch Benefizaktionen oder durch kleine und große finanzielle Spenden. Dafür danken wir an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich.
Jetzt sehen wir es an der Zeit, einen gemeinnützigen Verein zu gründen und somit unserer Hospizarbeit eine  feste Struktur zu geben, die es uns ermöglicht, unsere Arbeit und unseren Auftrag in ein professionelles Netzwerk hospizlichen und palliativmedizinischen Handels einzubinden.

Am 29.09. 2010 wurde dieser neue Verein gegründet.

Wir möchten Sie einladen, diesem neuen Verein beizutreten und Mitglied der „Hospizgruppe Wülfrath e.V.“ zu werden.

Mit freundlichem Gruß
Anneli Nacke

 

In Kürze hier die Satzung zum Download