Stand auf dem Herzog- Wilhelm- Markt

Hospizgruppe auf dem HWMDie engagierten Ehrenamtlichen der Gruppe boten einen köstlichen Punsch, selbstgebackene Plätzchen und Stuten, Sterne, handgefertigte Postkarten, jede Menge selbstgestricke Strümpfe, Marmeladen, Ingwerlikör, etc. an und kamen mit vielen Menschen in Kontakt und ins Gespräch, die sich für die Hospizarbeit in Wülfrath interessierten. In dem geschützten Turmstübchen spürte man eine fröhliche, herzoffene Stimmung, die zum guten Gelingen des Nachmittags beitrug. Herzlichen Dank an alle engagierten Mitarbeiterinnen und auch ein großes Dankeschön an die vielen Spender! Durch ihren Obulus unterstützen sie unsere Arbeit und machen diese erst möglich.

Besuch des Bergischen Kinder- und Jugendhospizes Burgholz

Kinder- und Jugendhospiz Burgholz2

Am 16.3.2016 besuchten die Ehrenamtlichen und die Koordinatorin der Hospizgruppe Wülfrath das Bergische Kinder und Jugendhospiz Burgholz in Wuppertal.
Frau Merle Fells, die Einrichtungsleitung, führte uns durch das Haus.
Sie erzählte anschaulich über die wertvolle Arbeit in diesem Haus, das 10 Zimmer hat und in dem Kinder und Jugendliche/ junge Erwachsene bis zu einem Alter von 27 Jahren, die an einer lebensverkürzenden Krankheit leiden, aufgenommen, liebevoll gepflegt und betreut werden und in den meisten Fällen auch versterben.
Vor dem Umbau und der Eröffnung im vorigen Jahr, war dort ein Kinderheim beheimatet.
Wunderschön im Wald gelegen und von einem Naturschutzgebiet umgeben, lädt das freundliche, offene Haus Besucher ein, einzutreten und sich auf die besondere Atmosphäre einzulassen.
Es gab viele Räume zu sehen, in denen zum Wohl der erkrankten Kinder und Jugendlichen und deren Geschwister und Eltern, vielfältige Beschäftigungs-, Bewegungs- und Entspannungsmöglichkeiten angeboten werden.
Da gibt es u.a. den Raum mit einer Klang- Wiege und vielen anderen Musikinstrumenten, einen anderen mit einem großen whirlpool für die ganze Familie, ein Turn- und Bewegungsraum mit vielen Geräten, einen sogenannten Snoozel- Raum mit Licht, Musik, Wasserbett zur Stimulierung der Sinne, um nur einige Angebote des Hauses zu nennen.
Beschäftigt sind, neben Gesundheits- und Krankenpflegekräften auch pädagogische Kräfte, die für die Betreuung der Kinder/ Jugendlichen/ Familien zuständig sind.
Die Familien können sich mit ihren erkrankten Kindern/ Jugendlichen und Geschwistern in dem Haus aufhalten und auch dort übernachten.
Nachhaltig beeindruckt hat die kompetente,offene, lockere und lebensbejahende Art Merle Fells´.
Trotz ihrer Schilderungen über die Arbeit mit Kindern allen Alters, die zum Teil sehr berührend waren, hat man das Gefühl, dass das „Leben in diesem Haus zuhause ist und der Tod ab und zu mal dazukommt“ (Fr. Fells). Es wird nichts verdrängt, alles darf sein, auch alle Gefühle. Es wird geweint, getrauert, gelacht und gelebt.
Besonders eindrücklich ist auch der Abschiedsbereich, der aus vielen Räumen besteht, in dem man auf unterschiedliche Weise dem Thema Abschied begegnen kann.
Da ist der Raum der Stille, für Gebete und Innehalten, ein zweiter Raum für Gespräche und andere Abschiedsrituale, dann schließlich der Aufbahrungsraum mit einem separaten Vorraum, für das Ende dieses langen, beschwerlichen Weges.
Alle Räume sind schlicht aber künstlerisch ansprechend gestaltet.
Tief beeindruckt und bewegt fuhren wir nach dieser Führung nach Hause.
Wir wünschen dem ganzen Team weiterhin viel Energie für ihre tolle Arbeit!

 

 

Bestattungsunternehmen Pütz- Roth

 

Im Juli 2015 unternahm die Hospizgruppe einen Ausflug zum Bestattungsunternehmen Pütz- Roth in Bergisch- Gladbach. In ansprechenden Räumlichkeiten und einer sehr schönen Umgebung werden Trauernde individuell beraten und betreut, um alle Wünsche zum Thema Aufbahrung, Bestattung ihres Zugehörigen ganz persönlich zu gestalten. Es gibt dort viel Raum für Creativität und ganz persönliche Vorstellungen. In den „Gärten der Bestattung“ ist es möglich, am Fuße eines Baumes bestattet zu werden. Zudem lädt die Trauerakademie ein, Angebote zu nutzen um das Erlebte zu begreifen und irgendwann zu verarbeiten. Jeder kann dieses Bestattungsunternehmen besuchen und sich über die Angebote informieren. Auf einem „Pfad der Sehnsucht“, der unterhalb des Gebäudes verläuft, kann man sich inspirieren lassen, sich mit Erfahrungen und Erinnerungen  beschäftigen.

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Alles in allem war es ein sehr eindrucksvoller Tag.

Vereinsgründung

An alle Freunde und Förderer der Hospizgruppe Wülfrath

Wülfrath, im Oktober 2010

Liebe Freunde!

Seit sieben Jahren leben wir den Hospizgedanken in unserer Stadt! In drei Befähigungsseminaren haben wir 24 Mitarbeiter  und Mitarbeiterinnen gewinnen können, die zu einer wunderbaren Gemeinschaft zusammengewachsen sind.
In vielen Sterbebegleitungen konnten wir den Kranken und ihren Angehörigen bis zuletzt zur Seite stehen, konnten da sein, zuhören, helfen und trösten.
In dieser Zeit haben uns zahlreiche Wülfrather Bürger ihre Wertschätzung gezeigt, haben uns tatkräftig unterstützt, z.B. bei unseren Aktionen in der Fußgängerzone, oder durch Benefizaktionen oder durch kleine und große finanzielle Spenden. Dafür danken wir an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich.
Jetzt sehen wir es an der Zeit, einen gemeinnützigen Verein zu gründen und somit unserer Hospizarbeit eine  feste Struktur zu geben, die es uns ermöglicht, unsere Arbeit und unseren Auftrag in ein professionelles Netzwerk hospizlichen und palliativmedizinischen Handels einzubinden.

Am 29.09. 2010 wurde dieser neue Verein gegründet.

Wir möchten Sie einladen, diesem neuen Verein beizutreten und Mitglied der „Hospizgruppe Wülfrath e.V.“ zu werden.

Mit freundlichem Gruß
Anneli Nacke

 

In Kürze hier die Satzung zum Download

Patientenverfügung

Patientenverfügung/ Vorsorgevollmacht/ Betreuungsverfügung

Für nähere Informationen zu diesen Thema können Sie sich an die Hospizgruppe unter der
Hospiz-Telefonnummer:  02058//18390 oder 0175 8586354   wenden.

Wir helfen ihnen dabei, eine Pateintenverfügung zu erstellen und informieren sie zu Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung. Entsprechende Formulare gibt es bei uns im Hospizbüro, sie können aber auch gerne eigene Vordrucke mitbringen.